Nabelbruch 2016-12-13T09:30:59+00:00

NABELBRUCH

Nabelhernie

Fakten Nabelbruch:

  • Anfangs ziehender Schmerz am Nabel
  • Kleine Brüche werden durch Nähte verschlossen
  • Größere Brüche werden laparoskopisch operiert
  • Entlassung einen Tag nach der OP, Vollbelastung nach 1 Woche

Die Nabelschnur hat die Aufgabe uns in der Gebärmutter mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut zu versorgen. Nach der Geburt verschließt sich diese Lücke, die aber eine Schwachstelle darstellen und zum Nabelbruch führen kann .

Anfangs kann ein ziehender, dann zunehmender Schmerz am Nabel typisch für einen Bruch sein. Dann wölbt sich bei Zunahme der Nabel kugelig nach vorne und lässt sich meist mit dem Finger zurückdrücken. Wird der Bruch größer, können auch hier Darmschlingen eingeklemmt werden.

Kleine Brüche unter einem Zentimeter Größe werden über einen kosmetisch kaum sichtbaren Schnitt im Nabel durch Nähte verschlossen.

Brüche größer als ein Zentimeter Durchmesser sollten immer mit einem Kunststoffnetz verschlossen werden, da sonst sehr oft Rezidive auftreten. Auch hier kann kosmetisch kaum sichtbar durch den Nabelrand operiert werden. Die Entlassung erfolgt meist einen Tag nach der Operation.

Größere oder Rezidivbrüche werden meist laparoskopisch verschlossen. Hierbei wird über einen kleinen Zugang an der seitlichen Bauchwand der Bruch vor innen dargestellt und anschließend mit einem Kunststoffnetz von innen verschlossen.

Eine Vollbelastung ist meist nach ein bis zwei Wochen möglich.

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